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Häufige Fragen / FAQ zur Bausparen

Hier haben wir für Sie noch einmal gerne gestellte Fragen, die immer wieder auftreten, mit den entsprechenden Antworten zusammengetragen:

Muß der Bausparvertrag unbedingt zum wohnwirtschaftlich eingesetzt werden?

Nein, wichtig ist nur die Einhaltung der Bindungsfrist von mindestens sieben Jahren (Bindefrist). Wer vor Ablauf der Bindungsfrist sich das Bausparguthaben auszahlen läßt, muß eine wohnwirtschaftliche Verwendung nachweisen. Auch der Anspruch auf die Wohnungsbauprämie entfällt, wenn die Frist nicht eingehalten wird. Nach Ablauf der Bindungsfrist steht das Bausparguthaben frei zur Verfügung. Die Darlehen aus den Bausparvertragen müssen allerdings wohnwirtschaftlich eingesetzt werden.

Vermögenswirksame Leistungen (VL) und Bausparen?

Vermögenswirksame Leistungen sind zum Bausparen besonders gut geeignet. Häufig werden sie vom Arbeitgeber ganz oder teilweise übernommen. Es gelten allerdings sehr enge Einkommensgrenzen. Arbeitnehmer können eine Sparzulage in Höhe von 9% auf vermögenswirksame Leistungen beanspruchen. Der Arbeitgeber überweist dabei vermögenswirksame Leistungen bis zu 470 Euro pro Jahr auf das Bausparkonto des Arbeitnehmers. Die Einkommensgrenzen sind mit 17.900 Euro (Ehepaare 35.800 Euro) scharf gesetzt und liegen deutlich unterhalb der Grenzen für die Wohnungsbauprämie. Für den Anspruch auf die Wohnungsbauprämie darf das zu versteuernde Einkommen 25.600 Euro (Ehepaare 51.200 Euro) im Jahr nicht übersteigen. Stand: August 2007.

Ist ein Bausparvertrag nur für Arbeitnehmer bzw. Lohnempfänger interessant?

Nein, auch Selbständige können vom Bausparen und der Wohnungsbauprämie bei Einhaltung der Einkommensgrenzen profitieren. Von der sogenannten Arbeitnehmersparzulage können allerdings nur Arbeitnehmer bzw. Lohnempfänger profitieren. Auch bei der Arbeitnehmersparzulage gibt der Gesetzgeber Einkommensgrenzen vor.

Was sind Quartalsstichtage / Bewertungsstichtage?

Bei den Bewertungsstichtagen (im Regelfall ¼-jährlich) wird die Bewertungszahl festgelegt, die für die Zuteilung des Bausparvertrages wichtig ist. Jede Bausparkasse legt die internen Richtlinien fest, bei welcher Bewertungszahl die Zuteilung des Bausparvertrages erreicht wird.

Lohnt sich eine Sonderzahlung?

Habe ich hierdurch eine schnellere Zuteilung? Für die Zuteilung des Bausparvertrages spielt die Höhe der bisher angesparten Summe eine wichtige Rolle. Durch Sondereinzahlungen kann so eine schnellere Zuteilung erfolgen.

Wie hoch ist die Abschlussgebühr beim Bausparvertrag?

Die Abschlussgebühren liegen je nach Vertragskonstellation zwischen 1,0 und 1,6% der Bausparsparsumme.

Was kann ich bei einem finanziellen Engpaß machen?

Bei einer ausgereizten finanziellen Situation kann man den Bausparvertrag ruhen lassen, bis die monatlichen Sparraten wieder gezahlt werden können. Sie können auch die ausstehenden Bausparbeiträge in einer Summe einzahlen. Sonderzahlungen können im Regelfall bis zur Erreichung der Zuteilung immer eingebracht werden.

Gibt es auch Bausparen für Rentner?

Auch Rentner und Leute, die nicht bauen wollen, können bei Einhaltung der Einkommensgrenzen von der Wohnungsbauprämie (Staatliche Förderungen) profitieren.

Was ist der Regelsparbeitrag?

Grundsätzlich soll der sogenannte Regelsparbeitrag dazu beitragen, dass dem Bausparer die Möglichkeit eröffnet wird, nach einer angemessenen Spardauer auch das erforderliche Mindestguthaben zu erreichen. Bei der BHW Gruppe beträgt der Regelsparbeitrag 4 EUR pro 1000 EUR Bausparssumme. Das bedeutet z.B. ein Bausparvertrag mit einer Bausparsumme von 10.000 EUR sollte monatlich mit 40 EUR bespart werden. Zahlt der Bausparer weniger ein, kommt es naturgemäß auch zu einer Verzögerung bei der Zuteilung der Vertragssumme.

Eine Ausnahme gibt es jedoch hierbei: Der Bausparer leistet Sonderzahlungen! An festgesetzten Bewertungsstichtagen werden mittels bestimmter interner Richtlinien (Bewertungskriterien) die Sparleistungen und der dafür benötigte Zeitraum von der Bausparkasse beurteilt. Wer seine Bausparsumme ausgezahlt haben möchte, sollte daher die Bewertungszahl erreichen, die für eine Zuteilung der Sparleistungen erforderlich ist.

Um den Darlehensanspruch geltend zu machen, sollte der Sparer einen Teil der Bausparsumme, die sich aus dem Spareranteil und dem Darlehensanteil zusammen setzt, ansparen und das angesammelte Guthaben während der Ansparphase den anderen Bausparern als zinsgünstiges Darlehen zur Verfügung stellen. Das Mindestguthaben sollte in der Regel zwischen 30 und 50 Prozent von der Bausparsumme liegen. Sollte eine Mindestsparsumme noch nicht erreicht sein, kann der einzelne Sparer seine Zuteilungsaussichten verbessern, wenn nachträglich die Bausparsumme reduziert wird.

Auf diese Weise kann das für eine Zuteilung erforderliche Mindestguthaben schnell erreicht werden. Bei derartigem Handeln sollte man bedenken, dass dann meist auch die anteilige Abschlussgebühr verloren geht. Resümierend kann man feststellen: Wenn sich der Geldeingang auf das Bausparkonto verringert, verlängert sich parallel dazu auch die Zuteilungsfrist. Wer jedoch in der glücklichen Lage ist Sondersparzahlungen leisten zu können, kann diesen Zeitraum deutlich verkürzen.

Wofür eignet sich eigentlich ein Bausparvertrag oder warum überhaupt ein Bausparvertrag?

Sinn und Zweck von Bausparen ist die Sicherung eines schon heute feststehenden Darlehenszinses, den sich der Bausparer durch die Höhe seiner Bausparsumme und Sparleistungen sichern kann. Grundsätzlich verfolgen Bausparer das Ziel, in eine Immobilie zu investieren. Bereits Jahre vor dem Realisieren des Bau- oder Kaufvorhabens kann ein Bausparvertrag abgeschlossen werden, um sich auf lange Sicht ein zinsgünstiges Bauspardarlehen zu sichern und dies unabhängig von der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten. Auf diese Weise kann sich der Bausparer gegen einen steigenden Zinssatz absichern. Wenngleich die Zinsen während der Ansparphase nicht so hoch ausfallen, werden spätestens mit der Zuteilung die Vorzüge ersichtlich. Wie die Zinssicherheit letztendlich ausfällt, hängt in erster Linie von den aktuellen Zinsen ab; in einer Niedrigzinsphase halten sich dann die Ansparverluste eines Bausparvertrages in Grenzen.

Die Planungssicherheit in Bezug auf das spätere Darlehen ist nicht von der Hand zu weisen. Sind alle Kriterien erfüllt wie die Höhe der angesparten Mittel innerhalb einer bestimmten Zeit, kann ein Bausparvertrag zuteilungsreif gestellt werden. Zu bestimmten Stichtagen im Jahr erfolgen diese Bewertungen anhand spezieller interner Kriterien der Bausparkasse. Die Höhe des Bauspardarlehens ergibt sich dann aus der Differenz zwischen der abgeschlossenen Bausparsumme und dem angesparten Eigenkapital.

Die jeweiligen Rahmenbedingungen können vom Bausparer selbst beeinflußt werden. So kann er eine bestimmte Bausparsumme abschließen sowie auch die Höhe der monatlichen Sparraten festsetzen. Hierbei ist jedoch als Richtwert der Regelsparbeitrag zu berücksichtigen. Hinzu kommt, dass der Sparer bei Einhaltung der Einkommensgrenzen von staatlichen Zulagen profitieren kann. Bei Verträgen, die nach dem Wohnungsbau- Prämiengesetz oder dem 5. Vermögensbildungsgesetz gefördert werden, gilt grundsätzlich, dass diese Förderung zur Nutzung von wohnwirtschaftlichem Eigentum dienen soll.

Aus diesem Grunde muß unbedingt die gesetzliche Sperrfrist von sieben Jahren eingehalten und eine Verwendung lediglich für wohnwirtschaftliche Zwecke nachgewiesen werden, wenn man nicht prämienschädlich vorgehen will. Nach dem Ablauf dieser Sperrfrist kann der Sparer dann frei über das Bausparguthaben verfügen.

BHW - Der Baufianzierer der Postbank

Vorteile des Bausparens
Wer sich langfristig günstige Darlehenszinsen sichern will, sollte jetzt mit Bausparen beginnen. Gerade in Niedrigzinsphasen gilt dieser Grundsatz mehr denn je.

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